Warum gute Berufsberatung unabhängig macht.
Wie Jugendliche lernen, sich selbst zu verstehen – und daraus eigene Entscheidungen für Studium und Beruf abzuleiten.
Ich erinnere mich noch genau an diesen Moment im ICE zurück nach Hamburg. Ein paar Stunden vorher saß ich in einer Berufsberatung in Berlin. Teuer. Renommierter Name. Große Erwartungen.
Als der Zug losfuhr, war ich genauso schlau wie vorher.
Außer der Empfehlung, nicht weiter in der IT zu bleiben, hatte ich nichts in der Hand. Keine Klarheit. Kein Gefühl von Jetzt weiß ich, wer ich bin und wo ich hingehöre. Ich schaute aus dem Fenster und dachte:
Das kann es doch nicht gewesen sein.
In diesem Zug wurde mir etwas klar: Berufsberatung darf sich nicht so anfühlen. Sie muss erklären, warum etwas passt – und warum eben nicht. Sie muss Menschen zeigen, wer sie sind. Nicht nur Möglichkeiten aufzählen.
Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los.
Denn je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir:
Wer nicht versteht, warum ein Weg zu ihm passt, macht sich abhängig. Von Berater:innen, von Meinungen, von Empfehlungen von außen.
Für mich war klar: Handlungsfähig ist man nur dann, wenn man wirklich verstanden hat, wer man ist. Was einen auszeichnet. Wo die eigenen Stärken liegen – und wie man sie bewusst einsetzen kann.
Genau das hat mir damals gefehlt. Und genau daraus ist später mein Anspruch an gute Beratung entstanden.
Heute begleite ich Abiturientinnen und Abiturienten, die kurz vor dem Abschluss stehen – oder ihn gerade in der Tasche haben – und trotzdem keinen Plan für ihre Zukunft haben.
So, wie ich ihn damals selbst gebraucht hätte.
Die Grundlage meiner Arbeit sind fundierte Persönlichkeitsanalysen, die speziell für Jugendliche und Berufsorientierung entwickelt wurden. Keine Tests von der Stange, sondern Analysen mit Substanz, aus denen sich wirklich belastbare Schlüsse ziehen lassen.
Mein Ziel ist klar:
Die Jugendlichen sollen am Ende selbst sagen können, wer sie sind.
Was sie gut können.
Wie sie ticken.
Und in welchen Studienrichtungen und Berufsfeldern sie genau damit aufblühen.
Deshalb geht es bei mir nicht um den einen richtigen Weg, sondern um mehrere stimmige Optionen – nachvollziehbar abgeleitet aus der Persönlichkeit.
Am Ende meiner Beratung gehen Jugendliche nicht nur mit Ideen raus, sondern mit Klarheit.
Sie verstehen sich selbst. Und sie spüren, warum ein Weg zu ihnen passt – im Kopf und im Bauch.
Das verändert etwas.
Im Selbstbewusstsein. In Gesprächen mit Freund:innen. Und oft auch zu Hause, weil aus Unsicherheit endlich ein konkreter Plan wird.
Genau diese Momente sind der Grund, warum ich diese Arbeit so liebe.
Dein nächster Schritt
Das klingt nach genau dem, was dein Kind gerade braucht?
Dann starte mit einem Kennenlerngespräch. So finden wir gemeinsam heraus, ob meine Beratung passt und wie der nächste Schritt aussehen kann.
Wenn du dich erst einmal in Ruhe orientieren möchtest, lade dir gern meinen Eltern-Guide herunter.
Er gibt dir Einblick, Haltung und konkrete Impulse rund um das Thema Zukunft nach dem Abi.
Ich freue mich, dich kennenzulernen.
Lass uns gemeinsam deinen nächsten Schritt gehen.
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